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Geister und Dämonen | Chrestonim Play by EMail Rollenspiel (PbEM)
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Geister und Dämonen

Wahrnehmung

Immer wieder kommt es - meistens auf dem Land und auf Reisen, gelegentlich aber auch in Städten, vor allem kleineren - dazu, dass Bewohner Chrestonims sich auf geheimnisvolle Weise verändern. Selten sind es Veränderungen zum Positiven, oft werden die Betroffenen einfach krank. Verbreitet sind starke Kopfschmerzen, Blässe, Schwäche, Beeinträchtigungen der Sinne, manchmal aber auch charakterliche Veränderungen wie Konzentrationsschwäche, Gefühlskälte (selten) oder Jähzorn (häufig), Gedächtnisverlust bis hin zur Persönlichkeitsspaltung.

Gelegentlich sind diese Veränderungen aber auch mit positiven Folgen verbunden. Der körperlich Geschwächte mag dafür plötzlich besser sehen können. Ein Lahmer kann auf einmal besser gehen, dafür aber leidet er unter plötzlichen Tobsuchtsanfällen. Manche Veränderungen können von anderen bemerkt werden, andere wiederum nur vom Betroffenen selbst. Die Veränderungen setzen sehr oft plötzlich ein, meist von einem Tag auf den anderen. Manchmal bleiben sie ein Leben lang und der Betroffene arrangiert sich damit, ja kennt es vielleicht nicht einmal mehr anders. Bei anderen werden die positiven wie negativen Folgen immer extremer mit der Zeit.
Manche der Folgen lassen sich medizinisch abmildern, mit Kräuterkunde beispielsweise. Die klassische Heilkunde ist hier immer nur ein Behandeln der Symptome, die Ursache lässt sich auf medizinischem Wege nicht ermitteln und auch nicht beheben. Bei der Landbevölkerung und Dschungelstämmen sind diese Symptome sehr verbreitet und nichts seltenes, ja, sie gehören praktisch zum Alltag.

Manchmal gibt es auch extreme Fälle. Der Charakter eines Nachbarn verändert sich schlagartig, er wird unberechenbar, Gefühle treten stärker hervor, besonders Rache, Zorn, aber auch Liebe und Leidenschaft. Kurz darauf geschehen übersinnliche Dinge: Der Nachbar entwickelt die Fähigkeit, Tiere zu heilen, nur mit der Auflage seiner Hand. Die Hütte eines Feindes geht plötzlich in Flammen auf. Jemand will beobachtet haben, wie er über Wasser laufen konnte oder gar anfing zu schweben. Kann er Gedanken lesen? Er hat Wasser in Eis verwandelt! Damit einhergehend geschehen sehr oft äußerst beunruhigende Dinge. Tiere im Umfeld des Veränderten sterben, Gärten verdorren, die Ehefrau stirbt plötzlich, Dorfbewohner verschwinden, werden gealtert in ihren Betten liegend vorgefunden. Schnell ist der Schuldige gefunden und wenn derjenige Glück hat, wird er nur aus dem Dorf gejagt. Einige vermögen sich zu tarnen oder leben jahrzehntelang abseits des Dorfes, wo sie nicht viel Schaden anrichten können und leben als wundersame Eremiten irgendwo draußen im Dschungel. Andere werden rasend vor Zorn, zerstören in einem gewaltigen Ausbruch unheimlicher Mächte das ganze Dorf, bevor sie selbst wie vom Schlag getroffen tot zu Boden fallen, oft vorzeitig gealtert.

Manche werden auch geheilt. Dies vermögen vor allem zwei Gruppen: Sragon-Schamaninnen und Priester, doch gibt es auch immer wieder Einzelne, die es bereits schafften, die Betroffenen von ihren Leiden (und auch ihren Kräften) zu heilen. Die Geheilten sprechen dann oft von Stimmen in ihrem Kopf, nicht deutlich formuliert und wahrnehmbar, nur ein Flüstern, wie ein zweites Bauchgefühl, unkonkret, mehr instinktiv. Und sie sprechen von einem großen Hunger, der in ihnen nagt, sie unstet macht. Hunger nach Liebe, nach Blut, nach Kraft, Luft oder Wärme, etwas Treibendes, das große Unruhe verursacht. Wie eine Sucht.

Die Betroffenen beschreiben auch oft, dass sie vor gewissen Orten - meist heiligen - Angst entwickeln. Eine Abscheu, dorthin zu gehen, die sich bis zu körperlichem Schmerz steigern kann, verbunden mit aufkeimender Wut, über der sie oft die Kontrolle über sich verlieren. Bisweilen sind es auch nicht nur Orte, sondern auch Personen, die sie dann meiden, besonders Priester.
Die Kontakte mit Priestern können verschieden ablaufen. Oft läuft es auf eine Heilprozedur hinaus, die einem Exorzismus gleicht. Manchmal werden die Betroffenen dann geheilt, manchmal müssen sie in zu einem Tempel der nächst größeren Stadt reisen, was sie selten freiwillig tun.
Generell kommt es zu diesem merkwürdigen Gegebenheiten in Städten seltener, dann jedoch oft dramatischer. Die Betroffenen leiden oft Schmerzen oder fühlen sich unwohl, die Krankheit und auch die übersinnlichen Fähigkeiten sind wesentlich stärker ausgeprägt. Hier ist die Reaktion von Priestern oft auch eine andere. Bei noch vergleichsweise harmlosen Fällen werden sie zwangsweise in Tempel gebracht, bei Betroffenen, die bereits rasend sind und mit elementarer Gewalt große Schäden anrichten, sieht man oft Gruppen von Priestern (oft Delvan-, Hostinos- und Endrakha-Priester) die diese Befallenen mit Waffengewalt und allerlei göttlicher Macht ausschalten, wobei der Betroffene oft ums Leben kommt, da die Sicherheit der Stadt und anderen Bewohner schwerer wiegt als das einzelne Leben.
Doch auch Abseits der Städte scheint es Orte oder sogar ganze Regionen zu geben, in denen es seltener zu solchen Vorfällen kommt. Nicht ganz zufällig haben sich in solchen Gebieten mehr Bewohner angesiedelt als in anderen Regionen. Diese Erfahrungen rund um diese merkwürdigen Krankheiten sind Alltag und jedem Bewohner Chrestonims gut geläufig.

Interpretation

Im Volk, in der Literatur und in der Religion gibt es verschiedene Erklärungen für diese Phänomene, doch alle gehen von einer Art Besessenheit aus. Die Bewertungen sind jedoch unterschiedlich.

Im Neuen Kult werden Individuen, die plötzlich übersinnliche Fähigkeiten entwickeln, als potentielle Gefahr angesehen. Kleine Veränderungen, die oft vom Träger unbemerkt bleiben, werden auch von den neukultischen Priestern oft ignoriert, selbst wenn sie sie erkennen, es sei denn, es handelt sich dabei um Mehdorapriester, denen die allgemeine Gesundheit am Herzen liegt. Die offizielle Lesart der Veränderungen ist hier: Es gibt Wesen, die im Neuen Kult meist als (wegen des abschreckenden, warnenden Klangs) Dämonen, seltener auch als Geister bezeichnet werden. Diese Dämonen können Besitz von Intelligenzwesen bis hinunter ins einfache Tierreich ergreifen und verleihen diesen dunkle Kräfte auf Kosten des Seelenheils. Aus diesem Grund gilt es, die Bevölkerung um ihrer selbst Willen davor zu schützen.

Im Alten Kult der Vergangenheit wurde diese dunklen Kräfte oft als Gabe bezeichnet und es soll Zweige gegeben haben, die diesen Dämonen tolerant gegenüber standen und sie sich sogar zu Diensten machten. Diese Einstellung hat sich in den letzten Resten des Alten Kultes jedoch verloren und hat sich der Haltung des Neuen Kultes angeglichen. Im Yedeismus, dem Hostinos-Eingottglauben aus Yedea, werden die Vorfälle ebenso Dämonen zugeschrieben, die nicht toleriert werden.

In der Landbevölkerung oder Dschungeldörfern in Mradoshan ist die Haltung unterschiedlich. Hier hat sich die Bezeichnung "Geister der Wälder" eingebürgert. Auch hier geht man davon aus, dass man beim Entwickeln der geheimnisvollen Kräfte Kontakt mit solch einem Geist aufgenommen hat, doch wird dieser Geist nicht selten als Geist eines Vorfahren oder gar als minderer Gott angesehen und begegnet dem Ganzen mit einer Mischung aus Furcht und Ehrfurcht. Letztlich hängt es auch von den Erfahrungen ab, die das Dorf gesammelt hat. Gab es in einem Dorf einmal einen schlimmen Vorfall mit Toten und Verwüstungen, gelten in diesem Dorf die Geister des Waldes als zerstörerisch und werden gefürchtet. Die Sragon, vor allem die der Westwildnis sehen die Kräfte als Teil ihres Glaubens, als durch die Kristallgötter vermittelte Fähigkeiten. Mehr dazu im Lexikoneintrag Kristallgötter.
Die Literatur bietet, abhängig von der Epoche, ganz verschiedene Wertungen. Auch hier herrscht die Ansicht vor, die Ursache der Phänomene gehe auf Wesen zurück, die Besitz von Bewohnern Chrestonims ergreifen können. Zentrales Werk der Literatur ist hier das Buch "Die Farben der Magie"

Schutz

Die Priesterschaft der großen Kulte haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung vor den Dämonen und Geistern zu schützen. Vanor-Priester schützen Schiffsreisende mit ihrer Anwesenheit vor Geistern, Kelida-Priester begleiten Reisende über Land und Yorom-Priester halten Wacht über Sterbende. Sehr wichtig sind im Schutz vor Dämonen Schutzamulette, allerdings müssen sie in regelmäßigen Abständen in größeren Tempel geweiht werden, meist gegen ein Opfer in Form von Geld oder Arbeitsdiensten. In Landgemeinden gibt es einen zusätzlich Schutz: Viele Dörfer unterhalten einen Schrein im Zentrum des Dorfes. Die Statue der Gottheit (meist Mehdora oder im Yedeismus selbstverständlich Hostinos) muss ebenso in regelmäßigen Abständen geweiht werden, wofür die Statue zum nächsten Tempel gebracht werden muss. Nicht selten reist ein Priester mit einer neuen Statue an und tauscht sie in einer feierlichen Zeremonie gegen die alte aus. Ein merkwürdig anmutender Brauch, aber die Priester werden nicht müde, zu betonen, wie wichtig es ist, stets den frischen Segen der Gottheit über dem Dorf zu haben. Es können ganze Schiffe im Namen Vanors gesegnet werden, die Galionsfigur erfüllt dabei die Funktion der Statuen, wie man sie in Dörfern kennt. Es ist aber nicht unbedingt üblich, weil teuer.