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Der Alte Kult | Chrestonim Play by EMail Rollenspiel (PbEM)
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Der Alte Kult

GESCHICHTE


Das Glaubenskonzept, wie es heute für alle Menschen und Chirà gültig ist, stammt ursprünglich aus dem chiranischen Distrikt Rac und trat seinen Siegszug über Chrestonim erst vor 1.400 Jahren an, wohingegen es in Rac schon vor über 3500 Jahren in fast unveränderter Form gültig war. Erst mit der Gründung des „Obersten Rates der Hohepriester des Wahren Glaubens der Welt Chrestonim“ vor gut 700 Jahren wurde bestimmt, das der Kult, der den Dualismus zwischen Mra-Aggar und Hostinos betont, der einzig Wahre sei.

Die chiranische Geschichte erzählt von der Heiligen Lajeya, die vor gut 3.700 Jahren in Rac erschien und dort eine kulturelle und spirituelle Revolution auslöste. Ihre Lehren stellten Hostinos an die Spitze eines Pantheons, das 9 Gottheiten umfaßte und Mra-Aggar, die in ihren Lehren als „Lijan“ (Dämon) bezeichnet wurde, als das personifizierte Böse ansah. Sie war es auch, die die fünf Kasten gründete. Ihre Lehren fanden großen Anklang unter vielen Chirà in Rac. Unter ihrer Führung machten die Chirà große technologische Fortschritte. Doch nicht alle Chirà in Rac teilten die Ansichten Lajeyas und nach ihrem Tod vor 3.600 Jahre kam es zunehmend zu Spannungen unter den Chirà, die Lajeyas Glaubenskonzept der Hostinos-Herrschaft vertraten und den Anhängern des traditionellen Prinzips der Zweiteilung. Nach 400 Jahren schwelenden Konflikts begann schließlich der Exodus der Lajeya-Jünger aus Rac und die heutige Hauptstadt der Allianz wurde von ihnen gegründet. Mit der rasanten Entwicklung der Stadt wurde auch das Konzept von Lajeya immer mächtiger.

Über eineinhalb Jahrtausende galt der Lajeya-Kult als der einzig wahre Glaube. Diese Blüte endete jedoch abrupt mit dem Ausbrechen der Yorana-Seuche, die Zehntausenden von Chirà das Leben kostete. Da trotz der vermehrten Opferbereitschaft der Chirà an Hostinos und die Götter des Alten Kultes die Seuche nicht nachlassen wollte, ja sich mit jedem religiösen Akt noch zu verschlimmern schien, verlor man schnell das Vertrauen in die alten Götter. Währenddessen erhielt der Kult der Chaos- oder Antigöttin Lijan großen Zulauf. Bald wurde die Kirche, die sich bisher nur im Dunkeln und im Geheimen treffen konnte, zu einer großen Bewegung. Im Volksmund wurde die Göttin jedoch selten mit Lijan angerufen, sondern fast ausschließlich Mra-Aggar, der Name, der Lijan im Distrikt Rac vom Anbeginn der Zeit trug. Denn erstaunlicherweise wurden die Chirà, die in Rac lebten, von dieser Seuche nicht betroffen und viele Chirà Altrijian besannen sich auf ihre Wurzeln zurück, und damit auch auf die Götter, die in Rac verehrt wurden. Man war zu der Ansicht gekommen, daß das postulierte Gleichgewicht zwischen Hostinos und Mra-Aggar durch den Lajeya-Kult empflindlich gestört wurde. Erst wenn Mra-Aggar die gleiche Verehrung wie Hostinos erführe, werde die Seuche enden. Und tatsächlich milderte sich die Seuche ab, je mehr Verehrung Mra-Aggar entgegengebracht wurde. Im Zuge dieses großen Glaubensumschwungs verloren fast alle Untergötter des Lajeya-Kultes an Bedeutung und der Neue Kult (der ja eigentlich ein alter ist) hielt aus Rac kommend Einzug in die Herzen des Volkes. Mra-Aggar wurde an Macht und Einfluß Hostinos gleichgesetzt, Yorom zog als Totengott in die himmlischen Hallen ein, ebenso wie Vesana, Jhoran, Gracot und Mayeva. Zahlreiche Götter erhielten andere Namen und neue Statuten.

Schließlich war in den Jahren um 1.400 vor unserer Zeit fast der gesamte Lajeya-Kult (nunmehr der „Alte Kult“ genannt) auf wenige Bastionen zurückgedrängt. In den folgenden 700 Jahren gab es kaum feste religiöse Prinzipien, eine unüberschaubare Anzahl an Nebengöttern kam auf, noch verstärkt durch die Menschen, die in immer größeren Massen in die Hauptstadt der Allianz einwanderten. Nachdem vor 700 Jahren der Neue Kult endgültig definiert und als Staatsreligion der Allianz festgesetzt wurde, war der Alte Kult fast ausgestorben. Es gab nur wenige Flecken in Chrestonim, wo er sich halten konnte: so z.B. in Vorovis, wo er noch heute offen verehrt wird.



DIE GÖTTER DES ALTEN KULTES


Hostinos:
(Hostinos)
Die Rolle des Hostinos ist im Alten Kult nahezu identisch mit den Prinzipien, die ihm der Neue Kult zuschreibt. Im Alten Glauben war er der Weltenschöpfer und derjenige, der die anderen Götter erschuf. Der Hostinos-Tempel in Vorovis ist ein weiß getünchter Monumentalbau. Kantig, große, gerade Flächen und schmale Fenster wirkt er wie ein Wehrbau, fügt sich also gut in das gesamte Stadtbild ein. Der Hohepriester des Tempels, Arbo Alatides, trägt den Titel „Hierophant“ und ist damit Teil der Herrschenden Fünf der Stadt.

Ikebara:
(Kelida)
Der Gott Ikebara entpricht der heutigen Göttin Kelida. Er stand also für den Handel und das Handwerk. Sein Name ist heute noch sehr vielen ein Begriff, den die Ähnlichkeit mit der Bezeichnung der chiranischen Arbeiterkaste (Ecibarra) ist unüberhörbar. Der Handel dient Vorovis nur zur Beschaffung dringend benötigter Waren, die es selbst nicht produzieren kann. Und von denen gibt es nicht sehr viele. Dementsprechend muß sich Hohepriester Yasan Pryn auch zusammen mit dem Questor-Kult mit einer Hälfte eines Gemeinschaftstempels zufriedengeben.

Jolana:
(Jhoulana)
Ihr Kult überstand die Unbilden der Zeit fast unbeschadet - die Göttin der Liebe und der Leidenschaft wird immer genug Gläubige im Volke haben. Der Tempel der Jolana ist ein interessanter Komplex aus vier breiten und relativ hohen Türmen, die über zahlreiche Gänge miteinander verbunden sind. Das Backsteingebäude macht jedoch einen freundlichen Eindruck, zumal es von einem kleinen Park umgeben ist, der allen Bürgern frei zugänglich ist. Hohepriesterin Elena Sartí ist eine attraktive Frau Anfang Dreißig, die es geschafft hat, den Tempel der Jolana zu einer Oase der Freundlichkeit und Geselligkeit in dem nach ihrer Ansicht tristen Vorovis zu machen. Gerüchten zufolge wird sie schon längere Zeit durch Spione von Kanzlerin Shayandra überwacht.

Krestos:
(erloschen)
Krestos galt als Gott der Jagd. Sein Kult war von jeher einer der kleineren und unbedeutenden, so daß er selbst unter den Anhängern des Alten Kultes kaum bekannt ist. Dementsprechend wird man in Vorovis auch keinen Tempel finden. Einzig auf dem Land mag man in einem Dorf in den Grenzlanden zu Chescea noch einen kleinen Schrein finden, doch aktive Priester gibt es in Chrestonim wohl keine mehr.

Lijan:
(Mra-Aggar)
Ehemals bezeichnete Lijan eine Göttin des Chaos und der Vernichtung und sie wird im Alten Kult immer noch verteufelt und angefeindet, so daß man niemals einen Lijan-Priester finden wird. Signifikantestes Zeichen für Lijans Stellung im Alten Glauben ist wohl, daß manch ein Bürger von Vorovis den Namen Mra-Aggar fast nur in Flüchen verwendet. Einen Tempel der Lijan in Vorovis gibt es natürlich nicht. Ein paar subversive Elemente mag es wohl in der Stadt geben, die Lijan einen kleinen Schrein errichtet haben, doch müssen diese mit harten Strafen rechnen, würde ihre Verehrung für die Chaosgöttin offenbar werden.

Medora:
(Mehdora)
Der Kult ist praktisch identisch mit dem Mehdora-Kult des Neuen Glaubens. Im Alten Kult wird Medora jedoch gerne als Gemahlin des Hostinos dargestellt. In Vorovis ist ein kleines Tempelchen der Göttin des Lebens geweiht. Die dreiköpfige Priesterschaft steht unter Leitung der Hohepriesterin Vana Manlek, einer gutmütigen Frau Ende 50, die ihr Leben lang versucht hat, den Bedürftigen der Stadt ihre heilende Hand zu reichen, dadurch aber immer wieder mit der vorovisianischen Bürokratie in Konflikt geriet. So ist Vana vorzeitig gealtert und leidet selbst an zahlreichen Magengeschwüren. Der Tempel an sich ist ein kleiner Rundbau, schlicht eingerichtet, aber Zufluchtsort für viele Arme und Kranke.

Nestor:
(Vanor)
Gott der Meere und des Wassers, der in Vorovis eine breite Anhängerschaft besitzt. Der flache, dafür überraschend weitläufige Tempel liegt in Hafennähe und viele Kapitäne und Matrosen statten dem Inneren des Tempels, geschmückt mit Muscheln und Malereien von allerlei Getier des Meeres, vor großen Fahrten einen Besuch ab. Der Tempel verfügt über eine relativ gute Bibliothek über die Wesenheiten des Metchà und Hohepriester Imeras Manas gilt als großer Gelehrter auf diesem Gebiet.

Obelonios:
(Sanikas)
Obelonios ist nur schwer mit Sanikas gleichzusetzen, da Obelonios vielmehr das Wetter im Allgemeinen und speziell das Gewitter verkörpert. So gilt er auch als Gott des Zorns und der Kraft, Prinzipien, die man Sanikas im Neuen Kult nie zusprechen würde. Es existiert ein kleiner Schrein des Obelonios im Tempel des Nestor, doch gibt es für diesen Kult keinen Priester. Die wenigen Riten an Feiertagen des Obelonios werden von den zahlreichen Priestern des Nestor mit übernommen.

Phalos:
(Endrakha)
Gott des Krieges und des Kampfes. In einer Stadt wie Vorovis erfreut sich Phalos natürlich großer Beliebtheit. Erstaunlicherweise ist Phalos ein Gott, der auch von vielen Kriegern außerhalb von Vorovis verehrt wird, da die Kriegsgöttin des Neuen Kultes, Endrakha doch stark von den Vorstellungen der Kriegerkaste der Allianz geprägt ist und viele Riten fast nur von den Mondrai durchführbar sind. Demenstprechend wird man sogar in Estichà noch Anhänger des Phalos finden. Der Tempel des Kriegsgottes ist der zweitgrößte Sakralbau der Stadt. Er ist ein breites Gebäude aus dunklen, groben Steinen, das nach oben hin leicht schmaler wird und von einem ausladenden Dach gekrönt wird. Das Innere des Tempels ist düster und überall an den Wänden hängen Waffen und Wandteppiche, die Szenen zahlreicher Schlachten zeigen. Hohepriester Taramis Darion hat alle Hände voll zu tun, neuen Rekruten für die Armee den Segen auszusprechen. Die gut 20köpfige Priesterschaft ist übrigens in fast allen Kampfdisziplinen hervorragend ausgebildet.

Questor:
(Arivara)
Gott des Wissens und der Wissenschaft. Er entspricht damit im Wesentlichen dem Kult der Arivara. Der Tempel des Questor liegt in einer großen Halle, die sich der Kult mit der Priesterschaft des Ikebara teilen muß. Allgemeine Wissenschaft hat in Vorovis keinen sehr hohen Stellenwert, außer es betrifft das Kriegshandwerk oder die Anfertigung genauer Karten der Welt. So kann die Priesterschaft immerhin einige exzellente Karten der Küsten des Metchà aufweisen und wenn man mal wieder die Reichweite eines Geschützes ein wenig erhöhen könnte, erhalten die Priester auch mal einen Orden oder eine finanzielle Vergütung besonderer Großzügigkeit. Dementsprechend wirkt Hohepriesterin Sathra Ukaran auch mehr wie eine Ingenieurin als eine Priesterin. Ständig den Kopf voller Ideen ist sie eine passionierte Bastlerin, die schon manch eine Idee gehabt hat, auf die nicht einmal die zehntausend chiranischen Wissenschaftler gekommen sind.

Resetol:
(Delvan)
Resetol galt lange Zeit als Sonnengott und Gott des Feuers, doch wurde zur Zeit des Glaubensumschwungs seine Domäne vom neu-kultischen Gott Delvan vollkommen erobert, so daß sein Kult beinahe zur Gänze verloschen ist. Im Herrscherpalast ist noch ein Schrein zu finden, der von der Priesterschaft des Hostinos gepflegt wird. Feiertage des Resetol werden mit einem einfachen, kurzen Gebet bedacht, ansonsten aber ist dieser Kult als Geschichte anzusehen.